Naturhof Stillachtal

Der 3. Januar - 10. Tag der Rauhnächte

ACHTE AUF DEINE GEDANKEN,

DENN SIE WERDEN DEINE WORTE.

ACHTE AUF DEINE WORTE,

DENN SIE WERDEN DEINE TATEN.

ACHTE AUF DEINE TATEN,

DENN SIE WERDEN DEINE GEWOHNHEITEN.

ACHTE AUF DEINE GEWOHNHEITEN,

DENN SIE WERDEN DEIN CHARAKTER.

ACHTE AUF DEINEN CHARAKTER,

DENN ER WIRD DEIN SCHICKSAL.

(aus dem Talmud)

Ihr Lieben,

heute stehen wir schon wieder mitten im 3. Januar, der neue Monat, das neue Jahr, die neue Zeit schreitet voran. Immer noch befinden wir uns in den Rauhnächten und immer noch ist es eine besondere Zeit um unserem Leben wirklich eine neue Richtung, ja eine neue Dimension zu geben. Und haben wir nach dem Jahr 2020 nicht eine Sehnsucht danach, neue Wege zu gehen? Wir waren doch insgesamt jetzt sehr brav und folgsam und ein wenig auch erstarrt und ohnmächtig, ob dieser unbekannten Situation. Lass uns heute einmal überprüfen wo unser Anteil in all dem liegt und was wir für Möglichkeiten haben um eine Veränderung herbei zu führen.

Um die Chancen und Möglichkeiten, die in uns liegen wieder besser wahrzunehmen, wenden wir uns heute intensiv dem Thema Achtsamkeit zu. Achtsamkeit ist ja irgendwie gerade in aller Munde und es ist gerade auch ziemlich "in" achtsam zu sein. Zu diesem Zweck haben wir schon gelernt uns ganz auf eine Rosine zu konzentrieren oder auf ein Stück Zitrone. Wie sieht sie aus, wie riecht sie, wie fühlt sie sich an, wie schmeckt sie, was löst sie in mir aus? Das sind die Fragen mit denen wir uns dem einen Objekt oder dem einen Moment nähern. Achtsamkeit hat viel damit zu tun die eigenen Sinne wieder wahrzunehmen und zu schärfen. Dadurch kommen wir ganz automatisch ins hier und jetzt in die Gegenwart, ein weiteres Ziel von Achtsamkeitsübungen. Denn wenn wir gerade wahrnehmen wie sauer eine Zitrone tatsächlich schmeckt, können wir uns nicht gleichzeitig Sorgen darüber machen, was morgen sein wird oder in drei Monaten. Während wir die raue Schale der Zitrone mit den vielen Unebenheiten vielleicht zum ersten Mal wahrnehmen, können wir nicht den Streit mit XY vor zwei Jahren zum hundertsten Mal vor unserem inneren Auge ablaufen lassen. Und damit schenkt uns die Achtsamkeit wahrhafte Momente im Augenblick. denn oft versäumen wir die Besonderheiten eines Moments, weil wir uns gedanklich in der Vergangenheit aufhalten, und damit an Orten und Situationen, die vorbei sind und somit nicht mehr änderbar, oder wir weilen in der Zukunft und damit dort, wo wir noch nicht sind und wo letztlich noch nichts und niemand ist. Wie viel unserer Energie verpufft auf diese Weise im Nichts? Energie, die wir im gegenwärtigen Moment wunderbar einsetzen könnten. Wenn es einmal passt führe gerne mal einen Tag lang eine Strichliste, wenn Du Dich dabei ertappst, dass Du an vergangene Dinge denkst oder Dich mit was wäre wenn und was könnte sein befasst. Du wirst sehen, dass Du sehr oft nicht dort bist, wo Du Dich gerade befindest. Dass Du die Geschenke des gegenwärtigen Augenblicks nicht aufsammeln kannst, weil Du sie in Deinem Gedankennebel schlicht nicht siehst.

Achtsamkeit zu üben macht uns also wieder wacher und aufmerksamer und schenkt uns das Gefühl wieder mehr in unserem Leben zu stehen. Der Anblick eines Baumes oder der Geschmack des Schlucks Kaffee JETZT in diesem Moment ist unwiederbringlich. Schenke Dir diese Momente immer bewusster und immer mehr. Das Wetter in 5 Tagen wird unweigerlich da sein, ob Du Dir heute schon darüber Sorgen machst oder nicht. Aber diese Sorgen verhindern eventuell eine wichtige Erfahrung in diesem Augenblick, eine Erfahrung, die vielleicht ausschlaggebend für Deinen weiteren Weg sein kann. Stattdessen versinkst Du in Grübeleien und malst Dir bereits aus, wie unfreundlich es sich anfühlt in 5 Tagen im Regen zu stehen. In dem Regen, von dem Du - und auch keine App!- nicht weißt ob er überhaupt fallen wird. Spürst Du wie viel Energie Dir allein dieser Gedanke oder diese Idee vom Regen in 5 Tagen raubt. Dafür versäumst Du vielleicht das Lächeln eines Mitmenschen oder das lachen eines Kindes, das wiederum ein Lächeln in Dir hervorruft. Ein Lächeln, das wiederum vielleicht einen weiteren Menschen beflügelt. Siehst Du wie diese Ketten weiterlaufen? Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Die gute Nachricht ist, DU wählst die Richtung, und die Richtung bestimmt Deinen Weg und den Weg aller denen Du begegnest.

Und damit schlagen wir die Brücke zur Achtsamkeit unserer Gedanken. machen wir uns heute bewusst, dass jeder Gedanke Schwingung ist und dass somit jedem Gedanken Energie folgt. Lass das mal einen Moment wirken und sacken. Letztlich ist es uns auch nicht unbekannt und wir hören und lesen auch davon gerade sehr viel. Aber die Umsetzung bzw. die Übersetzung in unser Leben ist nochmal eine andere Nummer. Vielleicht hast Du es auch schon versucht mit positiven Affirmationen oder mit Bestellungen beim Universum. Das können wir mit unserem verstand im Prinzip gut lösen. Wir können es schon mehrmals täglich herunter leiern innerlich, dass wir reich oder schlank oder geliebt sein möchten. Das Problem sitzt aber oft in uns und in dem was wir fühlen. Wenn wir also beispielsweise beim Universum 1 Million Euro bestellen, innerlich aber bereits während der Bestellung glauben, dass das sowieso nicht funktioniert, wie auch???, dann haben wir unseren eigenen Wunsch unseren Gedanken schon torpediert. Positiv zu denken, bedeutet erstmal sich die eigenen negativen Gedanken bewusst zu machen. Auch hier wieder ist es oft sehr aufschlussreich, sich einmal einen Tag lang eine Strichliste anzulegen. Für jede Verurteilung, für jeden Zweifel, für jede Sorge, für jede Abwertung, für jede Verneinung, einen Strich. Auf jeden Strich folgt Energie, Energie in die Richtung der Gedanken. Kannst Du Dir vorstellen, dass daraus nicht unbedingt der Jackpot erwächst. Achte einmal auf Dein Denken auf Deine innere Reaktionen während Deines Alltags.

Wenn wir uns dessen bewusst werden, was wir so kreieren durch unsere Gedanken und auch bereit werden dies zu verändern, nehmen wir noch unseren Glauben an Wunder hinzu. Wie oben schon beschrieben verneinen wir oft im selben Moment einen positiven Gedanken. Ja, aber.... Das Denken zu verändern erfordert Übung und Wachsamkeit gegenüber unseren gewohnten Mustern, ist aber somit erlernbar. Den Glauben daran, dass ALLES möglich ist, zu erwecken und zu verinnerlichen, benötigt Mut und ein offenes Herz. HEUTE ist ein wunderbarer Tag um Dich dem zu öffnen. Um Dir klar zu werden, dass Du nicht das Opfer von Umständen, Situationen und anderen Menschen bist, sondern der Gestalter und Entwickler Deines Traumlebens. Es ist die gute, wie die schlechte Nachricht, dass all das in Deiner Hand liegt. Damit steht Dir alles offen, damit gibt es aber auch keine Ausreden oder Ausflüchte mehr.

Nutze diesen Tag heute, unterstütze es mit Weihrauchräucherungen, dem geistigen Gold und nähere Dich diesem Thema. Lasse jedes Aber für heute lächelnd wieder ziehen und nimm wahr, was es in Dir bewegt Dich bewusst in die Richtung des JA! anstatt des Nein zu bewegen. Dann wird jeder Tag zum Glückstag und Du kreierst wirklich heute eine neue Dimension für DEIN Leben.

In Verbundenheit, mit einem Lächeln und einem Herzstrahlen 

Eure Gloria

 

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