Naturhof Stillachtal

Der 18. Dezember - Du kannst alles ändern, in jedem Moment

„In den letzten 33 Jahren habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich gefragt:

“Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich auch das machen wollen, was mir heute bevorsteht?”

Und wenn die Antwort für zu viele Tage am Stück “Nein” lautete, wusste ich, dass ich etwas ändern musste.“

Steve Jobs

Ihr Lieben,

 wir stehen am Beginn des 18. Dezember 2020 und wenn wir in diesem Jahr etwas erfahren haben, dann das Veränderung zu unserem Leben gehört, ob wir wollen oder nicht. Veränderungen sind nicht unbedingt beliebt, aber warum ist das so? Vielleicht weil sie immer etwas von uns fordern, weil die wenigsten Veränderungen ohne Spuren an uns vorübergehen, weil Veränderung oft wie eine Art Geburtsprozess abläuft, incl. Wehen und allem was dazu gehört. Paradox ist ja oft, dass wir in unserem Inneren eine Veränderung herbei sehnen oder ganz genau wissen, dass diese Veränderung unausweichlich ist, und dennoch so lange stillhalten, bis sie uns "erwischt", und somit obliegt es dann nicht uns die Regeln für diese Veränderung festzulegen. Da werden wir dann vom Leben, von den Umständen, von anderen, von der Situation in die Veränderung geschubst und das geht selten ohne Blessuren ab.

Machen wir uns das mal bewusst, dass wir hin und wieder oder auch oft genau so agieren, und dass wir uns dadurch selbst der Möglichkeit berauben, die Fäden für unser Leben zu führen. Ja, natürlich gibt es immer gute Gründe (oder Ausreden) um eben jetzt gerade nichts zu forcieren. Das geht jetzt nicht wegen der Kinder oder wegen der Eltern. Ich kann dieMenschen an meinem Arbeitsplatz nicht enttäuschen, ich trau mich nicht andere mit meiner Veränderung zu konfrontieren, ich fühle mich noch unsicher diesbezüglich oder ich versuche es einfach auszusitzen und hoffe, dass es ohne mein Zutun an mir vorbei rauscht. Was es so gut wie niemals tut.

Warum bleiben wir so verhaftet in unserer Erstarrtheit, obwohl wir doch fühlen, dass es uns nicht gut tut. dass genau diese Situation zu Selbstvorwürfen, schlechtem Gewissen und Angst führt? Schauen wir uns mal das Leben hier auf der Erde an. Nichts bleibt wie es ist, alles ist ständig dem Prozess der Transformation oder Ent-Wicklung unterworfen. Selbst jetzt in diesem Moment, unter dem gefrorenen Boden, ist so vieles in Bewegung. Nur der Mensch möchte am liebsten das alles so bleibt wie es ist und widersetzt sich damit dem natürlichsten Prozess überhaupt. Ich finde die globalen Geschehnisse dieses Jahres zeigen uns das wunderbar auf. Zum einen ist es menschlich, dass wir demselben Problem zweimal auf dieselbe Weise begegnen, obwohl wir das Problem im ersten Anlauf und mit dieser einen Art von Lösungsversuch keineswegs gelöst haben. Das kennen wir auch aus dem Alltag, dass wir ein Thema immer wieder auf die gleiche Weise angehen ohne das sich etwas Wesentliches bewegt.

Dann sehen wir hier auch den Versuch, eben all das auszusitzen und zu ignorieren. Das große Kind, aktuell noch Präsident der USA, stellt genau das wunderbar für uns dar. Ich möchte das nicht, also gehe ich einfach drüber hinweg und sitze es aus. Leider erreicht uns die Veränderung auch gegen unseren Widerstand. Spannend auch, dass wir für die Veränderung, die wir im Inneren verweigern, Teile unserer Mitmenschen zur Verantwortung ziehen. Es gibt hier die Fraktion, die die alles hinterfragen sind schuld und die Fraktion, die Welt hat sich verschworen. Wen wir für uns persönlich auch immer für dieses Dilemma schuldig sprechen, es wird uns nicht davon entheben, der Veränderung zu begegnen. 

Was also geschieht wenn wir der Veränderung ein JA geben? Wenn wir mal nur für einen Moment und als Experiment unseren Widerstand loslassen. Wenn wir das "ichwillaberaufmweihnachtsmarktglühweintrinken" aufgeben zugunsten von "nutzediesegeschenktezeitzudeinembesten" . Ja, der Widerstand wird nicht bereitwillig zur Seite rücken und sich noch mehrfach behaupten und dennoch nimm es einen Moment wahr. Und schau noch tiefer, dahin wo Deine Chancen und Deine Botschaften in dieser Zeit liegen. Was gilt es für Dich persönlich zu verändern? Wo zeigen sich jetzt Veränderungen , die Du schon lange in Dir in Schach hältst. Möchtest Du weiterhin abwarten, jammern und schimpfen, bis die Welle der Veränderung Dich mitreisst oder erinnerst Du Dich an Deine Fähigkeiten Dich selbstbestimmt durch Dein Leben zu bewegen? 

Heute ist ein guter Tag um das in uns anzuerkennen was nach Veränderung schreit. Heute ist ein guter Tag um wahrzunehmen wie ich mit diesem Thema Veränderung umgehe, ob ich es passiv geschehen lasse oder aktiver Teil dieses Prozesses bin? Heute ist aber auch ein guter Tag um die Angst, die Unsicherheit, den Schmerz wahrzunehmen, den diese Schritte mit sich bringen. Und es ist der beste Tag um Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Wenn Du hier und heute einen kleinen oder großen Schritt machst, hast Du Dich selbst reich beschenkt.

Für mich war es einst das größte Geschenk zu erkennen, dass ich nicht - niemals! das Opfer des Lebens bin, sondern dass ich es gestalten kann, wenn ich verstehe, dass genau das unser Menschsein ausmacht.

Verändere nicht die Welt, sondern Deine Anliegen an Dich selbst. Weil DU es wert bist!

Eure Gloria

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