Wenn Träume zu Visionen werden…

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,

sind Kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt.

Und wenn wir das, was in uns liegt,

nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

Henry David Thoreau

Noch 9 Tage bis Heiligabend und ich nehme an die Wunschzettel der Kinder sind längst geschrieben und dabei vom Christkind nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt zu werden. Und selbst für unsere Kleinen ist es in der heutigen Zeit nicht mehr einfach ihre Wünsche zur Weihnachtszeit zu definieren. Soviel von allem umgibt uns das ganze Jahr und macht uns stumpf für die echten Herzenswünsche. Wir „Großen“ kommen da schon eher wieder dahin zurück uns Dinge zu wünschen, die wir nicht an einer Kasse bezahlen können, wie z.B. mehr Zeit für uns und für die, die uns am Herzen liegen. Statt dessen beschenken wir uns gegenseitig mit Handys und Tablets um die Kommunikation miteinander wenigstens auf diese Art und Weise aufrecht zu erhalten.


Was also genau würde auf IHREM Wunschzettel für dieses Weihnachten stehen? Nehmen Sie sich einmal heute einen langen Moment Zeit und schreiben Sie ganz frei Ihre wahren Wünsche auf. Oft gären Wünsche in uns, die wir nicht an die Oberfläche lassen, weil dort bereits die Wächter des Verstandes stehen, die uns schonungslos mitteilen „Das schaffst Du nie!“, „Dazu bist Du nicht talentiert/gut genug!“, „Die anderen würden Dich auslachen!“, „DAS tut man nicht!“, und so manch anderer Glaubenssatz. Und an dieser Schwelle schicken wir unsere Wünsche dann unverrichteter Dinge wieder in den Keller.

Also, seien Sie heute einmal mutig und lassen Sie all diese Wunsch-Kellerkinder nach oben kommen, ohne wenn und aber. Und sicher gibt es da Wünsche, die tragen schon einen langen Bart. ZB alte Berufswünsche, die wir uns nicht erlaubt haben, weil es gefragt war etwas „Solides“ zu lernen. Oder die kleinen ausgemergelten Wünsche, von denen wir immer glaubten es sei vermessen sie zu besitzen. Es steht uns nicht zu diesen Wunsch zu hegen... Ein kluger Kopf hat es einmal so (oder ähnlich) formuliert „Alles was man sich vorstellen kann, kann man auch erreichen„.


Also , nochmal , reißen wir die Barrieren und Schranken in unseren Vorstellungen nieder und setzen wir uns hin und formulieren ganz präzise unsere Herzenswünsche, egal wie „abgedreht“ sie unserem Kopf auch erscheinen mögen. Sie sind es wert sich diese Wünsche einmal bewusst zu machen. Und zum Thema Wünsche sollen in dieser Jahreszeit schon wahrhaftige Wunder geschehen sein.

Es geht für diesen langen Moment wirklich nur darum die eigenen Wünsche, Hoffnungen und Träume zu achten. Sich selbst den Respekt entgegen zu bringen, den wir allen anderen auch zugestehen. Wenn Ihnen ein Mensch von seinen Wünschen erzählt, so lauschen Sie ihm und bewundern ihn insgeheim sogar dafür. Heute gilt es sich selbst zu lauschen, an einem ruhigen Ort , das nieder zu schreiben - und somit ins Außen zu bringen - was ein wichtiger Teil von uns ist. Diese Wünsche tatsächlich in Visionen zu verwandeln ist ein Teil der Rauhnächte, und ich werde darauf noch zurück kommen.

Aber für heute wünsche ich Ihnen eine traumhafte Wunschreise mit der wichtigsten Person in Ihrem Leben, mit sich selbst.

Verwahren Sie diesen ganz besonderen Wunschzettel noch an einem guten Ort und entzünden Sie jeden Tag ein Teelicht für Ihre Wünsche.

Es ist nicht das Ziel wunschlos glücklich zu sein, sondern unseren Wünschen den Raum zu geben, den sie verdienen.

Viel Freude beim besten Wunschzettel Ihres Lebens!

Herzlichst Gloria Thaumiller

Keine Kommentare vorhanden.